Aargauer Zeitung 03/13, Tom Gsteiger
Ungewöhnliche Instrumentierungen
Am Wochenende ging das 5. „Jazz geht Baden“-Festival über die Bühne
Bei der Zusammenstellung von Bands halten sich die meisten Jazzmusiker nach wie vor an bewährte Rezepte. Ungewöhnliche Instrumentierungen haben dementsprechende Seltenheitswert. Wenn sich also ein Gitarrist, ein Sänger und ein Trompeter dazu entschliessen, im Trio aufzutreten, ist das eine kleine Sensation. Und wenn sie das dann noch so souverän, unverbraucht, ideenreich, hinterlistig, virtuos, draufgängerisch und verspielt tun wie Peter Rom, Andreas Schaerer und Martin Eberle, wird aus der kleinen Sensation im Handumdrehen eine grosse. Viele Höhepunkte
Der äusserst abwechslungsreiche, mit viel Action und einer guten Prise Humor gewürzte Auftritt des hinten und vorne österreichischen und in der Mitte schweizerischen Trios Rom/Schaerer/Eberle war der grosse Stimmungsaufheller, aber beileibe nicht der einzige Höepunkt der 5. Ausgabe von „Jazz geht Baden“…
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